Vom traditionellen Schmiedehandwerk...    ...zum modernen Stahl- und Metallbau ...   STAHL- UND METALLBAU KÜNZEL Innungsfachbetrieb - Eintragung in die Handwerksrolle Herstellerqualifikation zum Schweißen von Stahlbauten nach DIN 18800-7 : 2008-11 Historie   Der Ursprung unserer Firma reicht nachweislich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Die Schmiede wurde zum damaligen Zeitpunkt von Paul Schneider geführt. Noch in jungen Jahren verunglückte er bei einem Unfall tödlich. Da seine Ehe kinderlos geblieben war, gab es keine direkten Nachkommen. So suchte seine Ehefrau erfolgreich in der Verwandtschaft nach einem Nachfolger. Sie fand ihn in ihrem Neffen, Albin Schneider. Dieser war gelernter Schmied. Nach dem Tod seines Onkels übernahm Albin Schneider 1923 im Alter von 24 Jahren die Schmiede. Er legte im gleichen Jahr erfolgreich die Hufbeschlagsprüfung in Dresden ab. Einige Jahre später fand seine Weiterbildung zum  Schmiedemeister statt. So wurde die Ausbildung von Lehrlingen möglich. Seine Arbeiten bestanden damals im Wesentlichen in der Reparatur von landwirtschaftlichen Geräten (Eggen, Plüge), in der eigenen Herstellung spezieller Transportwagen für landwirtschaftliche Zwecke und im  Hufbeschlag. Im Herbst 1944 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und befand sich nach dem 2. Weltkrieg in russischer Gefangenschaft. Die Schmiede war während seiner Abwesenheit geschlossen, wurde aber von russischen Soldaten für ihre Zwecke genutzt. Im Oktober 1945 kam der schwerkranke Mann zurück nach Marienberg. Nach kurzer Erholungszeit nahm Albin Schneider seine Arbeiten wieder auf und wurde einige Zeit später zum Obermeister der Schmiedeinnung ernannt. Besonders verdient hat er sich in der Ausbildung zahlreicher Lehrlinge gemacht, an denen er seine Erfahrungen in der Schmiedetechnik weitergeben konnte. Ein Lehrling war sein eigener Enkel, Christoph Künzel. Dieser lernte in den Jahren 1963-1966 bei seinem Großvater. So bildete Albin Schneider seinen Nachfolger selbst aus. In den folgenden Jahren arbeiteten die beiden Generationen gemeinsam in der Schmiederei. Während sich der Großvater an die alten Traditionen des Schmiedehandwerks hielt, kümmerte sich die junge Generation um fortschrittlichere Techniken. Besonders die rasante Entwicklung der Schweißtechnik hatte einen wichtigen Einfluss. So wurden bereits in den 70er Jahren die ersten Konstruktionen nach den heutigen Standards des Stahl- und Metallbaus gefertigt. Kleinere Treppen und Geländer, vorwiegend mit handgeschmiedeten Zierstäben wurden bereits hergestellt. 1972 wurde Albin Schneider als Ehrenobermeister in Anerkennung seiner Verdienste ausgezeichnet. Als der Großvater 1975 verstarb, übernahm sein Enkel, Christoph Künzel, die Schmiede. In den folgenden Jahren war ein deutliches Aufblühen des Stahl- und Metallbaus zu erkennen. Die Konstruktionen wurden immer größer und schwerer. Durch den Platzmangel in der Schmiederei wurde bald das Hufbeschlagen von Pferden immer mehr verdrängt. Trotz der schwierigen Materialbeschaffung in der damaligen DDR war es möglich, die Entwicklung des modernen Stahl- und Metallbaus immer weiter voranzutreiben. Es konnten auch große Stahlkonstruktionen gefertigt werden. Die technische Ausrüstung, besonders die Hebetechnik, wurde in den folgenden Jahren immer weiter verbessert. 1988 legte Christoph Künzel erfolgreich die Meisterprüfung in Chemnitz ab. Nach der Wendezeit arbeitete er gemeinsam mit 2 Mitarbeitern in seiner Firma. Durch die steigende Nachfrage ist die Anzahl der Facharbeiter in den letzten Jahren am Wachsen.  Wir hoffen, dass wir unseren Standort im Erzgebirge weiter ausbauen können. DENN: WIR VERSTEHEN UNSER HANDWERK !